Eine für Smartphones optmierte Version wird in Kürze verfügbar sein
1.0.Einführung    1.5Accessibility

1.5Accessibility

Accessibility ist in der ISO / TS 16071 (ISO, 2003) eine Erweiterung der Usability: "Barrierefreiheit ist die Nutzbarkeit eines Produkts, einer Dienstleistung, einer Umgebung oder eines Gebäudes für Menschen mit den unterschiedlichsten Fähigkeiten".

Die folgenden Grundsätze stammen aus einem Entwurf einer Überarbeitung der Guidelines for Software Accessibility (ISO, 2003):

  • Gleichberechtigung
    Alle Benutzer haben die gleichen Rechte und können alle Funktionen der Anwendung nutzen.
  • Flexibilität
    Die Anwendung berücksichtigt ein breites Spektrum an Benutzerfähigkeiten und -bedürfnissen.
  • Unterscheidbarkeit
    Die Anwendung stellt dem Benutzer Informationen in einer für ihn erkennbaren Weise zur Verfügung.
  • Verständlichkeit
    Die Anwendung stellt dem Benutzer Informationen in einer für ihn verständlichen Form zur Verfügung.
  • Benutzerfreundlichkeit
    Die Bedienelemente der Anwendung können von allen Anwendern bedient werden, wobei ein breites Spektrum an Benutzerfähigkeiten berücksichtigt wird.
  • Fehlertoleranz
    Die Anwendung verhindert so weit wie möglich Risiken und negative Folgen unbeabsichtigter Benutzeraktionen.
  • Stabile Technologien
    Die Anwendung verwendet robuste und standardisierte Technologien für maximale Benutzerfreundlichkeit mit den vom Anwender verwendeten Tools und Hilfsprogrammen.
1.0.Einführung      1.5Accessibility      Spezifische Implementierungsmaßnahmen

Spezifische Implementierungsmaßnahmen

  • Farben: Farbe sollte nicht als einziges Unterscheidungskriterium herangezogen werden (Beispiel: rot/grüne Farbenblindheit). Entsprechende Informationen sollten immer in Form von Textinformationen bereitgestellt werden.
  • Bilder Bilder sollten immer das Alt-Attribut enthalten.
  • Die Bedienelemente sollten nicht nur ausschließlich über die Maus, sondern auch über die Tastatur zugänglich sein (z.B. über die Tabulatortaste zur Steuerung von Formularelementen). 
  • Für Videos sollten Transkripte oder Video-Untertitel bereitgestellt werden.
  • Websites sollten die Möglichkeit bieten, zur Seite nur mit Tastatureingabe zu navigieren ("Navigation überspringen").
  • Farben: Achten Sie darauf, dass für alle Schriften und Steuerelemente ein ausreichendes Kontrastverhältnis vorhanden ist.
  • Bei Animationen, sollte eine zu schnelle Bildsequenz vermieden werden. Bieten Sie immer die Möglichkeit, den Bewegungsablauf zu unterbrechen oder zu deaktivieren.
1.0.Einführung      1.5Accessibility      Richtlinien für die Barrierefreiheit im Web

Richtlinien für die Barrierefreiheit im Web

Derzeit gibt es zwei große Bewegungen, die eine Reihe von Richtlinien für die Zugänglichkeit für das Web koordinieren.

Die WCAG bietet drei Konformitätsstufen an: A, AA und AAA. Jede Stufe erfordert einen strengeren Satz von Konformitätsrichtlinien, die umgesetzt werden müssen, um die entsprechende Validierung zu erhalten.

 

Diese Information wurde in Kollaboration mit dem Daimler internen UX Guide zusammengestellt. Daimler UX Guide (Die URL steht nur innerhalb des Daimler-Netzwerks zur Verfügung)